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London in zwei Tagen: Eine erste Reise mit Zeit zum Genießen

Die Tower Bridge vom Südufer der Themse aus gesehen
Die Tower Bridge vom Südufer der Themse aus gesehen.Tower Bridge seen from the south bank.jpg — Tristan Surtel / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0. Resized and encoded as WebP by Ticket971; no generative alteration. Bildquelle · CC BY-SA 4.0
Auf einen Blick
  1. Bevor du etwas buchst
  2. Tag eins: Westminster, St James's Park und das West End
  3. Tag zwei: Tower of London, Tower Bridge und die Themse
  4. Passe die Route an deine Reise an
  5. Unkompliziert unterwegs
  6. Häufige Fragen

Zwei Tage in London reichen für Westminster, einen königlichen Park, den Tower of London und einen ausgedehnten Spaziergang an der Themse. Bündele die Sehenswürdigkeiten nach Stadtvierteln und plane pro Tag eine größere kostenpflichtige Besichtigung.

Diese Route führt dich am ersten Tag nach Westminster und ins West End, am zweiten zum Tower und an die South Bank. So erlebst du die bekannte Skyline, ohne das ganze Wochenende quer durch die Stadt zu fahren. Der Plan setzt zwei volle Tage im Zentrum Londons voraus. Landest du erst am ersten Morgen, nutze die kürzere Variante weiter unten.

Bevor du etwas buchst

Wähle zuerst deine beiden wichtigsten kostenpflichtigen Besuche. Westminster Abbey und der Tower of London sind eine gute Kombination, wenn dich Geschichte interessiert. Für einen Blick auf die Skyline kannst du die Abbey durch das London Eye ersetzen oder es am zweiten Tag ergänzen, wenn dir ein vollerer Zeitplan recht ist.

Prüfe die Öffnungstage, bevor du die beiden Tage festlegst. In Westminster Abbey finden weiterhin Gottesdienste statt. Sonntags ist die Kirche für Gottesdienste statt für Besichtigungen geöffnet. Die Öffnungszeit des Towers variiert je nach Datum.

Alle Zeitangaben unten sind Vorschläge für deine Planung in Londoner Ortszeit. Sie lassen Raum für Mahlzeiten und kleine Entdeckungen unterwegs. Warteschlangen, Wetter und dein Gehtempo beeinflussen jedoch den Tagesablauf.

Tag eins: Westminster, St James's Park und das West End

Vormittag: Start am Parliament Square

Komm gegen 9 Uhr nach Westminster, um die Houses of Parliament und den Elizabeth Tower mit Big Ben von außen zu sehen. Geh in Richtung Westminster Bridge für einen Blick entlang des Flusses und kehre dann für deinen Besuch in Westminster Abbey zurück.

Das Flussufer von Westminster und vertäute Boote, von der Westminster Bridge aus gesehen
Das Flussufer von Westminster und vertäute Boote, von der Westminster Bridge aus gesehen.Westminster London June 2016 panorama 2.jpg — King of Hearts / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0. Resized and encoded as WebP by Ticket971; no generative alteration. Bildquelle · CC BY-SA 4.0

Plane für die königlichen Grabstätten, die Architektur und die Gedenkstätten für Schriftsteller in der Abbey ungefähr 90 Minuten bis zwei Stunden ein.

Wenn du nicht hineingehen möchtest, behalte den Spaziergang durch Westminster bei und zieh früher weiter.

Später Vormittag: Spaziergang durch St James's Park

Geh von der Gegend um die Abbey zum St James's Park und folge einem Weg in Richtung Buckingham Palace. Plane mit Zwischenstopps etwa 30–45 Minuten ein.

Hier geht es darum, den Palast von außen zu sehen. Für einen Besuch der State Rooms müsstest du die Verfügbarkeit gesondert prüfen und deutlich mehr Zeit im Reiseplan vorsehen. Diese Route setzt auch nicht voraus, dass du die Wachablösung, Changing the Guard, siehst. Dafür gilt ein eigener Zeitplan, der sich ändern kann.

Mittagessen und Nachmittag: Trafalgar Square

Geh über die Mall zurück in Richtung Trafalgar Square und such dir in der Nähe einen Platz zum Mittagessen.

Für den Nachmittag hast du zwei Möglichkeiten:

  • Kunst und ein Dach über dem Kopf: verbringe 60–90 Minuten in der National Gallery. Der allgemeine Eintritt ist kostenlos, manche Ausstellungen kosten jedoch extra. Wähle eine Handvoll Gemälde oder eine kleine Gruppe von Sälen aus.
  • Straßen und Geschäfte: geh weiter in Richtung Covent Garden und lass dir in den umliegenden Straßen Zeit. Plane hier keine feste Buchung ein, damit du anhalten kannst, wenn etwas dein Interesse weckt.

Lass den Tag beim Abendessen in Soho oder im West End ausklingen. Wenn du Theaterkarten hast, richte deinen Abend nach den Ankunftshinweisen der Vorstellung und iss in der Nähe.

Tag zwei: Tower of London, Tower Bridge und die Themse

Vormittag: Nimm dir genug Zeit für den Tower

Starte am Tower of London zu der Öffnungszeit, die für dein Besuchsdatum angegeben ist. So bleibt der Nachmittag für die Themse frei.

Plane mindestens drei Stunden ein. Die Kronjuwelen, der White Tower und die übrige Festung verdienen mehr als einen hastigen Rundgang. Warteschlangen können beeinflussen, wie viel du schaffst.

Tower of London und Tower Bridge sind separate Attraktionen. Ein Ticket für die eine berechtigt nicht automatisch zum Eintritt in die andere.

Mittagessen: hinüber zum Südufer

Geh nach dem Tower auf Straßenniveau über Tower Bridge und iss in den Straßen am südlichen Flussufer zu Mittag. Lass Zeit für den Blick zurück auf die Festung.

Wenn du die oberen Fußgängerstege und die Engine Rooms der Tower Bridge besuchen möchtest, mache das zum wichtigsten zusätzlichen Programmpunkt am Nachmittag. Der öffentliche Weg über die Brücke und der kostenpflichtige Besucherbereich sind zwei verschiedene Dinge. Mit dem Innenbesuch, einem langen Uferspaziergang und dem London Eye würde dieser Tag deutlich voller.

Nachmittag: der Themse nach Westen folgen

Für die Variante zu Fuß gehst du am Fluss entlang nach Westen in Richtung London Bridge, Bankside und Tate Modern, dann weiter nach Waterloo und an die South Bank. Rechne für die gesamte Strecke mit Fotostopps etwa zwei Stunden ein, bei Besichtigungen unterwegs entsprechend mehr.

Die St Paul’s Cathedral und die Millennium Bridge über der Themse
Die St Paul’s Cathedral und die Millennium Bridge über der Themse.St Paul's Cathedral from South bank - 2014-08-03.jpg — PierreSelim / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0. Resized and encoded as WebP by Ticket971; no generative alteration. Bildquelle · CC BY-SA 3.0

Für eine kürzere Route beendest du den Spaziergang in Bankside und nutzt von dort öffentliche Verkehrsmittel.

Wenn das London Eye deine zweite größere kostenpflichtige Attraktion ist, buche ein Zeitfenster mit großzügigem Abstand zum Tower-Besuch und Mittagessen. Eine Umdrehung dauert etwa 30 Minuten. Die Uhrzeit auf einem Standardticket gibt jedoch an, wann du dich in die Schlange einreihst, nicht wann deine Gondel startet. Plane für den Besuch also mehr Zeit ein als für die Fahrt allein.

Du möchtest weniger laufen? Kehre nach dem Blick auf Tower Bridge ans Nordufer zurück und nimm eine passende Schiffsverbindung in Richtung Westminster. Prüfe den genauen Anleger, die Route und den Fahrplan. Eine Sightseeing-Rundfahrt und ein River Bus im Linienverkehr sind unterschiedliche Angebote mit verschiedenen Haltestellen und Ticketregeln.

Passe die Route an deine Reise an

Anreise am ersten Tag: bleib bei Westminster von außen, dem Park und einem Abendessen. Heb dir die Abbey für eine andere Reise auf, sofern deine Ankunftszeit nicht wirklich ausreichend Spielraum für eine entspannte Buchung lässt.

Ein nasser oder windiger Tag: kürze die Abschnitte im Park und am Fluss. Nimm dir mehr Zeit für die National Gallery oder ersetze einen Nachmittag im Freien durch einen Besuch in Innenräumen.

Ein ruhigeres Tempo: bleib bei einer kostenpflichtigen Innenbesichtigung pro Tag und nutze Verkehrsmittel zwischen den Stadtvierteln. Museumsgänge und langes Stehen können ebenso anstrengend sein wie ein Spaziergang draußen.

Ein Besuch am Sonntag: den Spaziergang durch Westminster mit Blick auf die Sehenswürdigkeiten von außen kannst du gern auf Sonntag legen. Plane die Besichtigung der Abbey aber für einen Tag, an dem sie dafür geöffnet ist. Ein Gottesdienst ersetzt keinen touristischen Eintritt.

Unkompliziert unterwegs

Für Erwachsene kann kontaktloses Bezahlen bei der nutzungsabhängigen Abrechnung mit Pay-as-you-go praktisch sein. Jede Person braucht ein eigenes gültiges Zahlungsmittel. Nutze beim Ein- und Auschecken dieselbe Karte oder dasselbe Gerät: Ein Smartphone und die damit verknüpfte physische Karte zählen getrennt. Im Bus checkst du nur beim Einsteigen ein.

Nutze vor einer Fahrt, bei der du pünktlich ankommen musst, die TfL-Verbindungsauskunft, besonders am Wochenende. Dort kannst du Routen mit weniger Fußwegen oder stufenlosem Zugang auswählen.

Häufige Fragen

Reichen zwei Tage für London?

Für einen gelungenen ersten Eindruck reichen sie aus, wenn du einige wenige Schwerpunkte setzt. Diese Route lässt weiter entfernte Tagesausflüge und mehrere große Museen bewusst aus.

Sollte ich für diese Route einen Sightseeing-Pass kaufen?

Vergleiche die Attraktionen, die du tatsächlich von innen besuchen möchtest, mit den aktuell enthaltenen Angeboten, Reservierungsregeln und dem Gesamtpreis des Passes. Bei einer Reise mit vielen Spaziergängen und ein oder zwei kostenpflichtigen Sehenswürdigkeiten können Einzeltickets besser passen.

Wie viel werde ich laufen?

Rechne mit mehreren Kilometern pro Tag und zusätzlichen Wegen innerhalb der Attraktionen. Die Lage deines Hotels und Umwege spielen dabei eine Rolle. Zeichne deine eigene Route auf einer Karte ein und kürze sie bei Bedarf mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab.

Was sollte ich zuerst reservieren?

Beginne mit dem Erlebnis, das du am wenigsten verpassen möchtest. Richte den Rest des Tages dann nach dessen Datum, Einlasshinweisen und Lage aus.

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